"Gesundheit steht an erster Stelle"

Interview mit HFV-Präsident Stefan Reuß Freitag, 6. Nov. 2020
Die aktuelle Infektionslage zwingt auch den Hessischen Fußball-Verband zur Aussetzung des Spielbetriebes, zudem ist das Training behördlich nicht gestattet. Zu diesen Maßnahmen und möglichen Alternativen antwortet der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, Stefan Reuß, auf die Fragen von Matthias Gast (HFV-Referent Öffentlichkeitsarbeit).
 
Hallo Herr Reuß, das Land Hessen hat die Austragung von Fußballspielen ab 2. November untersagt. Wieso hat der HFV zusätzlich die Spiele des vorhergehenden Wochenendes abgesetzt?
Reuß: Die Infektionslage hatte sich in diesen Tagen im Oktober dramatisch zugespitzt, was dazu führte, dass viele Kreise den Spielbetrieb bereits ohnehin für diese Zeit abgesetzt hatten. In kreisübergreifenden Ligen gab es ein verzerrtes Bild, zudem waren diverse Sportanlagen bereits geschlossen. Zur Vereinheitlichung des Spielbetriebes war dies die sinnvollste Lösung.
 
Und wieso wurde der Spielbetrieb direkt bis zum Ende des Jahres ausgesetzt?
Reuß: Das Präsidium hat sich mit den Kreisfußballwarten und Regionalbeauftragten darauf geeinigt, da wir im Frühjahr bereits einen 14-tägigen Trainingsvorlauf bis zum Start des Spielbetriebes festgelegt haben, vor allem, um die Verletzungsgefahr der Spielerinnen und Spieler zu reduzieren. Insofern wäre - wenn die behördlichen Beschränkungen nur bis Ende November gültig wären, was auch unklar und von den Infektionszahlen abhängig ist – der Termine am 20. Dezember das erste mögliche Spieltagswochenende und das einzig mögliche vor Weihnachten. Das würde – selbst wenn es funktionieren würde – so wenig Sinn machen.
 
Aber trainiert werden darf in dieser Zeit?
Reuß: Das kommt auf die behördliche Verfügungslage an. Der Hessische Fußball-Verband gibt Empfehlungen und Ratschläge, aber kann und möchte keinen Trainingsbetrieb verbieten. Wenn es durch das Land Hessen gestattet ist, darf selbstverständlich trainiert werden.
 
Gilt das behördliche Trainingsverbot im November auch für die Jugend? Für die ist die Bewegung und die Bindung an den Sport besonders wichtig.
Reuß: Da haben Sie vollkommen recht, das sehen wir genauso. Es ist besonders wichtig, Bewegungsangebote für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen und Ihnen im Vereinsumfeld Halt zu geben. Leider liegt diese Entscheidung nicht in unserer Hand. Wir sind jedoch mit politischen Entscheidungsträgern im Gespräch, um für unsere jungen Mitglieder eine Ausnahmeregelung zu erwirken. Versprechen kann ich in dieser Hinsicht jedoch leider nichts.
 
Anfang November hat das Land Hessen die Einschränkungen noch strenger verfasst, beispielsweise dass man auch nicht zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes auf Sportplätzen kicken darf. Nun wurden die Regelungen wieder gelockert. Was bedeutet das für den Fußballsport?
Reuß: Diese Punkte betreffen in erster Linie andere Sportarten mit weniger Teilnehmern, aber auch der Fußball ist davon berührt, wenn beispielsweise wenige Kinder auf einem Bolzplatz kicken möchten. Daher ist diese Angleichung an die Regelung anderer Bundesländer sinnvoll und für alle Sporttreibenden natürlich vorteilhaft.
 
Und wann kann es mit der Saison weitergehen?
Reuß: Natürlich kann das in den heutigen Zeiten der Corona-Pandemie niemand genau prognostizieren, aber wir hoffen, dass wir Mitte Januar die Saison wieder aufnehmen können. Das ist aber neben den Infektionszahlen auch von den meteorologischen Bedingungen und der Bespielbarkeit der Sportplätze abhängig.
 
Was können die HFV-Mitglieder in der spielfreien Zeit tun?
Reuß: In diesem Rahmen bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Einerseits sollte man sich als Sportler und zur Förderung des Immunsystems weiterhin fit halten. Mit welcher körperlichen Betätigung – also beispielsweise Joggen oder Radfahren – das geschieht, kann selbstverständlich jeder am besten selbst auswählen. Darüber hinaus bieten wir hoch interessante Online-Seminare an, zum Beispiel das HFV-Pilotprojekt „Trotz Corona sicher durch die kalte Jahreszeit“. Eine weitere Alternative, nicht nur für unsere jungen Fußballer, bietet das bereits zum zweiten Mal angebotene Turnier im Bereich eFootball, der „HFV-StayAtHomeAgain Cup 2020“. Dabei messen sich fußballbegeisterte Hessen vom 27. November 2020 bis 31. Januar 2021 auf der PlayStation 4 im Spiel FIFA 21. Das ist eine Bewegung, die starken Zulauf erfährt und die man in diesem Rahmen auch durchaus testen kann.
 
Wie kann ich daran teilnehmen?
Reuß: Alle hessischen Fußballvereine können Mannschaften, bestehend aus drei bis fünf Teammitgliedern, für das Turnier melden. Nach einer Gruppenphase wartet für die Mannschaften eine K.O.-Runde im Best-Of-Three-Format. Gespielt wird wie im Rahmen der ersten Ausgabe an den Wochenenden zwischen Freitagnachmittag und Sonntagabend nach individueller Terminabsprache. Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Hessischen Fußball-Verbandes unter der Rubrik Fußball – Breitensport.
 
Was möchten Sie gerne noch besonders erwähnen?
Reuß: Die Gesundheit unserer Mitglieder steht für uns klar an erster Stelle. Danach handeln wir im Rahmen unserer behördlich vorgegebenen Möglichkeiten. Wir wollen, dass Fußball gespielt wird, aber nur solange wir davon ausgehen können, dass dadurch niemand gefährdet wird. Dies wird umso früher geschehen können, je mehr alle in ihrem privaten Umfeld darauf achten, dass Infektionen vermieden werden.

HFV stoppt ab sofort Spielbetrieb

29.10.2020 Es ist soweit: Der Hessische Fußball-Verband vollzieht eine Generalabsage ab dem 30. Oktober für alle hessischen Ligen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie in Hallen.
Auf Grundlage der Entscheidung der Bundeskanzlerin sowie der Ministerpräsidenten der Länder im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus vom 28. Oktober 2020 setzt der Hessische Fußball-Verband (HFV) den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der Hessenliga bis in die untersten Klassen - vorübergehend aus.
 
Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend, dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab 30. Oktober 2020 und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.
 
Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.
 
"Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbstverständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt", erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.
 
Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.

Hessischer Fußball-Verband spricht sich für hessenweit einheitliche Corona-Regelungen im „Ampelsystem“ des Landes Hessen aus 

Frankfurt am Main, 24. Oktober 2020

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) betrachtet mit Sorge die steigenden Corona-Infektionszahlen in Hessen. Orientiert am Eskalationskonzept (Ampelsystem) des Landes Hessen beobachtet der HFV die Lage vor Ort sehr genau und steht in engem und regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Die derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden dabei vollumfänglich von Verband und Vereinen umgesetzt. Zielführend kann und muss es aber sein eine landesweit einheitliche Regelung bzgl. des Ampelsystems zu finden. Daher bittet der Verband die Landespolitik in deren Eskalationskonzept für die einzelnen Warnstufen einheitliche Rahmenbedingungen für den Sport in allen hessischen Kreisen und Kommunen zu schaffen. Dies würde ganz erheblich dazu beitragen, dass Unsicherheiten bei den vielen Ehrenamtlichen vermieden werden, deren Verantwortung schon jetzt enorm ist. Derzeit erreichen zahlreiche Rückmeldungen der hessischen Vereine den Verband, darunter auch gesundheitliche Bedenken und Ängste weiter am Spielgeschehen teilzunehmen. Die Kreisfußballwarte stehen nahezu rund um die Uhr im Austausch mit ihren Vereinen. Alle Anregungen nimmt der HFV sehr ernst und berücksichtigt sie in der Entscheidungsfindung. Die Gesundheit der Fußballerinnen und Fußballer steht an oberster Stelle. Sollte die Erforderlichkeit bestehen, den Spielbetrieb vorübergehend auszusetzen, so wird dies verantwortungsvoll vor Ort entschieden. Der HFV hält weiterhin an seiner Linie fest, den Spielbetrieb dort, wo er verordnungsmäßig möglich ist, aufrechtzuerhalten. Er appelliert daher nochmals insbesondere auch an die Zuschauer, die zu den Spielen kommen, sich an die Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten. Sie schützen sich, helfen aber auch sehr Ihrem Lieblingsverein den Spielbetrieb am Laufen zu halten und unterstützen die vielen Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit. Durch die sich derzeit rapide ändernden Gegebenheiten der Corona-Pandemie in Hessen, ist eine erneute Bewertung der Situation im Rahmen des Verbandsvorstandes für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplant. 

 

Hessischer Fußball-Verband e.V.

Sascha Timmas

Öffentlichkeitsarbeit

 

Anpassung der Corona Regeln - Änderung für den Kreis Limburg-Weilburg 20.10.2020

Liebe Sportfreunde,
 
auch die Corona Warnampel des Landkreises Limburg-Weilburg hat heute mit einem aktuellen Inzidenzwert von 42,4 die Stufe Orange erreicht.
 
Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt gelten ab sofort auch für unseren Fußballsport folgende veränderten Regeln, welche in der heutigen Allgemeinverfügung des Landkreises Limburg Weilburg veröffentlicht wurden:
 
  • Bei Zusammenkünften und Veranstaltungen darf die Teilnehmerzahl 150 nicht übersteigen, es sei denn, das Gesundheitsamt hat eine größere Teilnehmerzahl gestattet. Bei diesen Zusammenkünften und Veranstaltungen ist eine Mund - Nasen -Bedeckung in allen Bereichen außer auf dem eigenen Sitzplatz zu tragen.Für den Trainings und Wettkampfbetrieb gilt entsprechend eine Obergrenze von 150 Zuschauern. Zuschauer haben außer auf dem eigenen Sitzplatz beziehungsweise einem fest zugewiesenen Stehplatz eine Mund - Nasen - Bedeckung zu tragen.Bei privaten Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Hochzeiten , Betriebsfeiern und Weihnachtsfeiern darf die Teilnehmerzahl 25 nicht übersteigen Bei diesen Veranstaltungen ist eine Mund - Nasen - Bedeckung in allen Bereichen außer auf dem eigenen Sitzplatz zu tragen.Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird eine Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen dringend empfohlen.In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben sowie insbesondere Mensen, Kantinen, Cafés, Eiscafés und Eisdielen haben Gäste beim Betreten und Verlassen der Lokalität, in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen wie
beispielsweise WC oder Wellnessbereich eine Mund - Nasen - Bedeckung zu tragen.
 
Plexiglas - Kinnvisiere, die lediglich Teile des Gesichtes (Mund) bedecken, gelten nicht als Mund - Nasen - Bedeckung im Sinne dieser Allgemeinverfügung und sind zu diesem Zwecke verboten.
Wenn ein Gesichtsvisier benutzt wird, dann ausschließlich solche, die das gesamte Gesichtsfeld adäquat bedecken (also auch unten und an den Seiten).
Es gilt die Empfehlung, auf eine Alltagsmaske (Mund - Nasen - Bedeckung) zurückzugreifen.
 
Sollte die Inzidenz im Landkreis über 50 steigen, werden weitere Maßnahmen verfügt
insbesondere eine Sperrzeit in gastronomischen Einrichtungen und Vergnügungsstätten von 23 bis 6 Uhr.
 
„Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, sich an die Regeln zu halten, dann bleiben auch die Freiheiten erhalten“, so Landrat Michael Köberle abschließend.
 
Ich bitte alle Vereine, sich im Sinne dieser Allgemeinverfügung zu verhalten.
 
Hessischer Fußball-Verband
Kreis Limburg-Weilburg
 
Jörn Metzler
Kreisfußballwart

HFV nimmt Stellung zum ansteigenden Corona-Infektionsgeschehen

Der hessische Fußball steht durch lokal teilweise stark ansteigende Corona-Infektionszahlen vor neuen Herausforderungen. In einzelnen Kreisen hat dies auch Einfluss auf den Trainings- und Spielbetrieb.
 
„Wir beobachten das Geschehen genau, die steigenden Infektionszahlen bereiten uns dabei große Sorgen. Selbstverständlich setzen wir alle behördlichen Vorgaben penibel um, um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Dabei müssen wir das Geschehen individuell pro Kreis betrachten und stehen diesbezüglich mit den jeweiligen Gesundheitsämtern in Kontakt“, erklärt HFV-Präsident Stefan Reuß.
 
Steigende Infektionszahlen können auch Auswirkungen auf die kommende Spielzeit nach sich ziehen. Der Hessische Fußball-Verband bereitet sich dementsprechend vor. „Unsere Spielplaner tauschen sich diesbezüglich aus und beurteilen, wie das Spielgeschehen bei Bedarf am Sinnvollsten verlagert werden kann. Dafür müssen die entsprechenden Puffer in den Spielplänen bewertet werden“, so Reuß weiter.
 
„Da sich die Situation permanent ändert und wir einen umfassenden Überblick erhalten möchten, findet am Mittwochabend eine Videokonferenz mit allen hessischen Kreisfußballwarten statt. Dabei werden wir besprechen, wie wir mit dem Spielbetrieb in den einzelnen Kreisen und Klassen verfahren können“, ergänzt Jürgen Radeck, Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung.
 
Auf die LOTTO Hessenliga als höchste HFV-Spielklasse hat das Infektionsgeschehen bisher nur vereinzelte Auswirkungen. „Nach jetzigem Stand gehen wir weiterhin von einem Saisonstart am ersten September-Wochenende aus. Wenn einige Spiele nicht ausgetragen werden können - beispielsweise der Mannschaften aus Hanau und Erlensee - müssen diese zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Einen Anstieg der Infektionszahlen und die damit verbundene temporäre Aussetzung des Spielbetriebes haben wir bei unserer Planung mit einkalkuliert“, sagt Radeck.
 
„Die jüngsten Zahlen haben uns deutlich vor Augen geführt, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht der Vergangenheit angehört. Wir müssen alles dafür tun, dass wir das Infektionsgeschehen so niedrig wie möglich halten. Dazu gehört es, stets aufmerksam zu sein, die Vorschriften zu beachten und eben auch, dass gewohnte Abläufe nun geändert werden müssen und unter Umständen auch mühseliger werden. Aber wir hoffen, dass sich das am Ende auszahlt und wir alle von unserem großen Aufwand profitieren. Danke an alle Vereinsverantwortlichen und unsere Verbandsmitarbeiter, die unermüdlich planen und planen, um unseren geliebten Fußball wieder spielen zu können“, weist HFV-Präsident Stefan Reuß hin.

Mit neuem Coach in die neue Saison

Coach Peter Stroh und Präsi S. Schmidt wünschen sich eine langfristige Zusammenarbeit.

Zur neuen Saison 2020/21 übernimmt Peter Stroh die Funktion des Trainers/Spielertrainers beim Traditionsverein. Hatten in der abgelaufenen Saison mit P. Schulz und M. Best gleich 2 "Trainer" nach nur kurzer Zeit die Segel wieder gestrichen, setzt Stroh auf Nachhaltigkeit. Mit insgesamt 5 Jahren beim WFV zählt der 46 Jährige schon zu den Kennern des Vereins.  Trainererfahrung konnte er bereits bei BW Wetzlar und beim TuS Bonbaden sammeln.

Stroh hat einer 20er Kader zur Verfügung mit folgenden Neuzugängen:

Philip Spahn, Tobias Spahn, Kai Ringsdorf (alle SG Weiltal), Tanino Cambria-Zurro (SG Birlenbach), Antonio Meta (TuS Staffel), Chris Schmidt (TSV Hirschhausen), Tim Sudahl (JFC Wehrheim), Selcuk Yildiz-Wagner (TuS Löhnberg), Patrick Jähnke (TuS Bonbaden).

Coach Peter Stroh (hinten links) und Präsi Sascha Schmidt mit den Neuzugängen. Hinten links: Peter Stroh, Tobias Spahn, Tim Sudahl, Chris Schmidt, Sascha Schmidt. Vorne links: Kais Ringsdorg, Philip Spahn, Tanino Cambria-Zurro und Ptrick Jähnke. Es fehlen

Weilburger FV erhält Trainingsbälle

Der 1. Vorsitzende S. Schmidt und T. Heinen bei der Ballübergabe.

Der Weilburger FV hat von WW medienwerbung in Kooperation mit der Sportjugend-Förderung e. V.   10 Trainingsbälle erhalten. Diese wurden dem 1.Vorsitzenden des WFV von den Mitarbeitern Timo Heinen und Dennis Thomaser überreicht. Die Beiden vertreiben zur Zeit in Weilburg und ein paar Stadtteilen Abos für Zeitschriften. Die Prämien dafür, in Form von Bällen und Geldspenden, kommen evtl. dem Traditionsverein zu Gute, "in Zeiten der Pandemie eine tolle Geste" , so Sascha Schmidt. Heinen unterstützt mit seiner Aktion nicht nur Jugendfussball, sondern auch Vereine, die diese "Spenden" auch dringendst benötigen. Schon in 2008 unterstützte Heinen die damalige Jugendabteilung des WFV. 

Der Weilburger FV ist nicht Initiator dieser tollen Aktion, sondern Begünstigter.

HFV-Hygienekonzept zum Download

Der hessische Fußball steht in den Startlöchern, ab 1. August dürfen wieder Spiele ausgetragen werden. Dabei ist es weiterhin wichtig, entsprechende Hygieneregeln zu beachten und nach einem festen Konzept vorzugehen, das vor allem alle organisatorischen Angelegenheiten abseits des Platzes regelt.

 

Das Hygienekonzept des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) – basierend auf der DFB-Vorlage „Zurück ins Spiel“ – steht nun zum Download und zur Anwendung zur Verfügung. Vereine, die dieses Konzept nicht nutzen wollen oder können, dürfen auch gerne ihr individuelles, behördlich genehmigtes Hygienekonzept erstellen.

Das HFV-Hygienekonzept ist unterteilt in die Themen allgemeine Hygieneregeln, Vorgehen bei Covid-19-Verdachtsfällen, Organisatorisches, Zonierung, Trainings- und Spielbetrieb. Die Version B enthält zusätzlich Hinweise für Vertragsspieler/innen und bezahlte Trainer/innen. Parallel dazu bietet der HFV zurzeit täglich das Online-Seminar „Sichere Rückkehr in den Spielbetrieb“ an. In diesem Rahmen werden auch Fragen zum Hygienekonzept behandelt und beantwortet.

Hier finden Sie erwähnte Downloads: https://bit.ly/HFVHygienekonzept

Klarstellung: Spielbetrieb in Hessen - maximale Teilnehmerzahl 250

Nachdem in den letzten Tagen im Rahmen einiger Vorrundenbesprechungen unterschiedliche Interpretationen bzgl. der im HFV-Hygienekonzept beschriebenen maximalen Teilnehmerzahl für Amateurspiele von 250 Personen pro Spiel aufkamen, möchte der Hessische Fußball-Verband die Gelegenheit nutzen nochmals klarzustellen:

 

Für Fußballspiele in Hessen gilt aktuell und mindestens bis zum 31.08.2020 eine Teilnehmerbeschränkung der jeweiligen Veranstaltung von 250 Personen. Dazu zählen sowohl Zuschauer, als auch Spieler, Betreuer und alle weiteren Personen auf dem Sportgelände.

 

Höhere Teilnehmerzahlen für einzelne Spiele sind möglich, sofern eine Ausnahmegenehmigung beim zuständigen Gesundheitsamt unter Vorlage eines extra dafür vorgesehenen Hygienekonzeptes beantragt und genehmigt wurde.  

 

Wichtig: Die aktuelle Regelung im Hessischen Amateurfußball ist damit abweichend von der des Landes Hessen, das nach einer Klarstellung die Teilnehmer als Zuschauer definiert. Die HFV-Regelung dient dabei dem Schutz der Vereine und soll diesen ermöglichen sich im Rahmen der Freundschaftsspiele bei etwas niedrigerer Teilnehmerzahl besser an die Abläufe des neuen Hygienekonzeptes vor Ort zu gewöhnen, ohne Gefahr zu laufen unbewusst eine behördliche Vorgabe zu verletzen.

 

Das Präsidium des HFV wird in seiner nächsten Sitzung am 20.08.2020 darüber beraten, ob man die eigene Regelung zum 01.09.2020  - und damit pünktlich zum Punktspielstart-  auf die rechtliche Grundlage des Landes Hessen anpasst. 

HFV regelt Einstieg in den Spielbetrieb

Nachdem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes ab dem 1. August 2020 in Hessen verkündete, hat der Hessische Fußball-Verband nun im Rahmen einer Vorstandssitzung am Samstag (25. Juli 2020) den Einstieg in die einzelnen Wettbewerbe geregelt.

Freundschafts- und Testspiele sind demnach in Hessen wieder ab dem 1. August 2020 möglich.

 

Frühestmöglicher Austragungstermin für Spiele im Rahmen der Pokalwettbewerbe ist der 15. August 2020. Die Meisterschaftsrunden beginnen wie bisher geplant ab dem ersten Wochenende im September 2020. Voraussetzung für die Austragung von Spielen ist in allen Fällen, dass das HFV-Hygienekonzept – das in Kürze veröffentlicht wird – oder das eigene behördlich genehmigte Hygienekonzept der beteiligten Vereine Anwendung findet.

 

„Wir sind alle voller Vorfreude auf die neue Saison! Dennoch bleibt die beschlossene 14-tägige Frist vom Testspiel- bis zum möglichen Pflichtspielstart bis Mitte August wichtig, auch um präventiv Verletzungen zu vermeiden. Wir haben heute einen Weg beschlossen, um sinnvoll schrittweise in den Spielbetrieb zurückzukehren“, erklärte Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes.

HFV begrüßt Freigabe des Spielbetriebs

Am heutigen Donnerstag (23. Juli 2020) hat Peter Beuth, der Hessische Minister des Innern und für Sport, bekannt gegeben, dass die bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes aufgrund der Corona-Pandemie ab dem 1. August 2020 in Hessen aufgehoben werden.

 

Somit sind Fußballtrainingseinheiten sowie -spiele wieder uneingeschränkt möglich. Die bisher praktizierten Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus im Rahmen eines Hygienekonzeptes außerhalb des Platzes bleiben weiterhin bestehen.

 

„Wir freuen uns, dass wir von unserem Innenminister Peter Beuth nun grünes Licht für die Ausübung unseres geliebten Fußballsports erhalten haben. Somit steht einer geregelten Vorbereitung der kommenden Saison nichts mehr im Wege. Bei aller Euphorie sollte uns jedoch bewusst sein, dass die Gefahr der Verbreitung des Coronavirus noch nicht gebannt ist und wir außerhalb des Platzes die installierten Hygienemaßnahmen weiterhin verantwortungsbewusst durchführen müssen“, erklärte Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes.

 

Reuß weiter: „Wir hatten besonders in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen zu diesem Thema der Testspiele im Rahmen einer Saisonvorbereitung. Stets waren unsere Vereine auf der Suche nach praktikablen Lösungen und verhielten sich vorbildlich im Sinne der Hygienemaßnahmen und behördlichen Vorschriften. Für dieses geduldige Handeln möchte ich mich bei unseren hessischen Fußballvereinen sehr herzlich bedanken.“

Wegen Corona - HFV bricht Saison 2019/20 ab!

Der Hessische Fußball-Verband hat die Saison 2019/20 abgebrochen.

Der Hessische Fußball-Verband e.V. (HFV) hat im Rahmen seines außerordentlichen Verbandstages eine Entscheidung bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der Saison 2019/2020 getroffen. Die betreffende Spielzeit wird vorzeitig zum 30.06.2020 abgebrochen.

 

Die Wertung der Tabelle wird mit Hilfe der Quotienten-Regelung vorgenommen. Es gibt Aufsteiger gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber keine Absteiger. Der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen erfolgt ebenfalls nach der Quotientenregel. Dabei wird nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden. In beiden Bereichen werden entsprechend des Spielgeschehens die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt, so dass eine Gleichbehandlung auf Kreis- und Verbandsebene gegeben ist.

 

„Die Entscheidung, die Saison der hessischen Amateurligen aufgrund der bekannten Einschränkungen durch die Verbreitung des Coronavirus vorzeitig zu beenden, ist - diskutiert und vorbereitet in den Kreisen und Regionen - auf unserer höchsten demokratischen Ebene gefallen. Mit diesem breiten Konsens schließen wir nun die Spielzeit 2019/2020 ab und gehen die kommende Saison in der Hoffnung an, diese mit dem gewohnten vollständigen Spielbetrieb absolvieren zu können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

 

„Nach vielen Überlegungen und zahlreichen Diskussionen wurde die weitreichende Entscheidung des vorzeitigen Saisonendes getroffen. Das Ergebnis zeigt, dass die überwiegende Zahl der Mitglieder unserer Fußballfamilie diesen Schritt begrüßt. Unzählige Stunden der Vorbereitung, Abwägung und Diskussion sind darin eingeflossen und haben sich ausgezahlt, um die bestmögliche Variante zum Wohle unserer Vereine zu erreichen“, so HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

 

287 Delegierte hatten sich virtuell an der Veranstaltung beteiligt. Per Videokonferenz verfolgten sie das Geschehen und hatten die Möglichkeit, sich entsprechend zu äußern. Die Abstimmung fand über ein davon unabhängiges Abstimmungstool statt. Alle Delegierten bekamen die für die Nutzung erforderlichen Kenntnisse im Vorfeld durch ein detailliertes Benutzerhandbuch übermittelt und konnten diese im Laufe der Vorwoche testweise ausprobieren. Auch die Pressekonferenz im Anschluss an den außerordentlichen Verbandstag fand per Videokonferenz statt. Der Verbandstag wurde zudem komplett online per Livestream übertragen.

Hessischer Fußball-Verband lässt Spielbetrieb ruhen

12. März 2020 

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr mit dem Coronavirus entschieden, den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der LOTTO Hessenliga bis in die untersten Klassen - vorerst bis einschließlich Karfreitag, den 10. April 2020, einzustellen.

Die Luft ist raus!

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen komplett. Die Vereine sind zudem aufgerufen, den Trainingsbetrieb in dieser Zeit auszusetzen.

Dies erklärten die jeweils verantwortlichen Ausschussvorsitzenden Jürgen Radeck (Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung), Prof. Dr. Silke Sinning (Vorsitzende des Verbandsaus-schusses für Frauen- und Mädchenfußball) und Carsten Well (Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses) in Abstimmung mit dem Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes im Rahmen einer Telefonkonferenz am heutigen Nachmittag.

„Alle Institutionen, Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und somit vor allem die älteren und gesundheitlich belasteten Mitbürgerinnen und Mitbürger so gut wie möglich zu schützen sowie damit die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems zu unterstützen. Der Hessische Fußball-Verband hat sich zu dieser drastischen Maßnahme entschieden, um konsequent im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung handeln. Uns ist durchaus bewusst, dass dies einige organisatorische Umstände mit sich bringen wird und wir bauen dabei auf das Verständnis unserer hessischen Fußball-Familie. Wir hoffen, dass wir nach der genannten Zeitspanne die Saison mit Hilfe von Nachholspielen regulär zu Ende bringen können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Über aktuelle Entwicklungen zum Thema Coronavirus informiert der Hessische Fußball-Verband in dieser Rubrik auf der Verbandswebsite.

Der WFV trauert um Otto Pfaff

Am Freitag erreichte uns die traurige Nachricht vom Tode unseres langjährigen Mitglieds Otto Pfaff, der am Donnerstag, 07.11.19 im Alter von 77 Jahren verstarb. Otto war nicht nur Ehrenmitglied mit 65 Jahren Vereinstreue, sondern auch die gute Seele des Vereins. Von 2005 bis 2006 leitete er sogar den Verein als 1. Vorsitzender. 2013 legte er aus gesundheitlichen Gründen, nach über 40 Jahren, das Amt des Platzwartes nieder. Jedoch besuchte er danach noch ab und an Heimspiele des WFV ehe er sich ganz zurückzog.  

 

Er wird uns stets in guter Erinnerung bleiben.

 

† Ruhe in Frieden, Otto †

 

WFV in neuem Outfit

Im neuenTrikotsatz präsentieren sich die Spieler des Weilburger FV 1919.

WFV-Präsi S. Schmidt bedankte sich bei Herrn Thomas Geisel Inhaber der Firma PREMIUM CAR SOLUTION in Weilburg.

Die Kfz-Meisterwerkstatt befindet sich in der Frankfurter Str. 59a, neben der Esso-Tankstelle. Danke Thomas.

Da sind sie. Die neuen Shirts des WFV! 
Unser Dank gilt der Weilburger Taxi GmbH für das Sponsoring. 

Patrick Schulz, Geschäftsführer des Taxi-Unternehmens, überreicht die Shirts dem 1. Vorsitzenden S. Schmidt. 

 

 

 

Jubiläum ganz groß gefeiert

Weilburger FV 1919 begeht 100-jähriges Bestehen / Neue Mannschaft freut sich auf die Saison

Der Stolz des Vereins. Präsi S. Schmidt präsentierte das neue Team des WFV für die Saison 2019/20.
Michelle Schmidt überraschte ihren Vater mit einer Rede und einem kleinen Präsentkorb. "Ich wollte einfach nur mal Danke sagen".

WEILBURG. Mit einem großen Fest haben die Mitglieder des
Weilburger Fußballvereins 1919 (WFV) im Komödienbau das 100-jährige Bestehen des Vereins gefeiert.
Aber auch das Wirken des
Vorsitzenden Sascha Schmidt
wurde in besonderem Maß
gewürdigt. Den rührendsten
Moment des Abends bescherte ihm jedoch seine Tochter Michelle. „Ich will dir Danke sagen, dass du nie aufgegeben hast, dass du wieder eine Mannschaft präsentierst, wir sind froh, dass es dich gibt“, sagte sie. Als Schmidt ein Exemplar der Chronik in den Händen gehalten hat, habe er Tränen in den Augen gehabt. Mit der Erstellung und Recherche habe er sich zahllose Nächte um die Ohren geschlagen.
„Ich bin stolz auf dich, Papa“, sagte Michelle.

Sascha Schmidt, 1. Vorsitzender des WFV, erntete für seine Rede "Standing Ovations".

" Der Verein hat zwar kein Geld, aber vielwichtiger ist, dass
der WFV keine Schulden hat ", so Sascha Schmidt,  1. Vorsitzender des Weilburger FV 1919.

Er selbst sei in den 80er Jahren dem Verein zum ersten Mal nahegekom-men, sagte der Vorsitzende. Verletzungen hätten ihn zum Aufhören gezwungen und so habe er den
Verein und seine Strukturen näher kennengelernt. „Schon zu dieser Zeit war der einst so erfolgreiche Traditionsverein
ein Schatten seiner selbst“, erinnerte sich Schmidt. Er habe sich aus dem Geschehen zurückgezogen, bis ihn 2010 ein paar damalige Spieler baten, den Verein zu retten. „Ich hatte das Ziel, den Verein schuldenfrei zu bekommen, den Spielbe trieb zu sichern und den Verein somit ins Jubiläum zu retten.“ Genau dort seien sie angekommen und für die neue Saison wird wieder eine Mannschaft gestellt.  Ziel müsse es sein, sich keiner Spielgemeinschaft anzuschließen, sondern eher eine eigene Spielgemeinschaft zu gründen. Auch im Bereich Jugend müsse ein Neustart erfolgen. Dazu bräuchten sie ehrenamtliche Helfer, Ideengeber, Unterstützer und einen eigenen Platz. Denn das Thema Stadion sei ein sehr leidiges Thema, welchem sich dringend angenommen werden sollte.

Schirmherr und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch.

Der WFV habe Weilburg auch eine Identität in den 100 Jahren gegeben, sagte Bürgermeister Johannes Hanisch (CDU) als Schirmherr.

In dieser Zeit sei sportlich viel los gewesen, es habe auch immer Höhen und Tiefen gegeben, und die werde es wohl auch
in Zukunft geben.

„Es braucht Menschen, die an den Sport
und den Verein glauben, denn ohne sie würde es den Verein nicht mehr geben“, sagte Hanisch.

Ralf Viktor, Schatzmeister des DFB, überreicht S. Schmidt die Ehrenplakete des Deutschen Fussball Bund.

Ralf Viktora, Schatzmeister
des Hessischen Fußball-Verbandes,
hatte eine Anerkennungsplakette
im Gepäck und
gratulierte zum runden Geburtstag.
Es gehöre viel Mut
und Ehrgeiz dazu, einen Verein
zu führen. Vor 100 Jahren
hätten 39 Fußballbegeisterte
den Grundstein in Weilburg
für dieses Jubiläum gelegt,
sagte Karl-Heinz Stoll in Vertretung
des Landrats. Es habe
turbulente Aufstiege, Abstiege
und einen Neuanfang gegeben. „Das Mädchen für alles“, nannte Günther Habel, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Limburg-Weilburg, den Vorsitzenden. Der Verein sei gut gerüstet für die Zukunft. „Sascha Schmidt hat den Verein am Leben gehalten, wobei die Vereinsarbeit immer schwieriger wird“, sagte Jörn Metzler, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses. Schmidt stellte auch die neue Chronik „100 Jahre Weilburger FV 1919“ vor. Sie kann zum Preis von 12,50 Euro erworben werden.

Der Vorstand des WFV im Jubiläumsjahr 2019

hinten li.: Sascha Schmidt, Reiner Horn, Ronny Kehrer, Hans Dobranz, Stefan Roos, Michael Balzer. vorne li.: Nicole Schmidt, Michelle Schmidt. Es fehlt Patrick Kirste.

Am Abend des 16.03.2019 fand in unserem Vereinslokal „Bürgerhof Weilburg“ die diesjährige Jahreshauptversammlung des Weilburger Fußballvereins 1919 e.V. statt.

 

Auf der gut besuchten Veranstaltung wurden Ronny Kehrer als 2. Vorsitzender ebenso wie Stefan Roos als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt.

 

Neu im Vorstand sind die Beisitzer Michelle Schmidt (Datenschutzbeauftragte) sowie Reiner Horn (Finanzwesen), komplettiert wird das ganze vom neuen 2.Kassenprüfer Michael Balzer.

 

Vorsitzender Sascha Schmidt begrüßte Altbürgermeister Hans-Peter Schick, er wird dem neu gegründeten Festausschuss zur Hundertjahrfeier angehören und mit seinem Wissen unterstützen.

Nach dem Schlusswort des Vorsitzenden saßen die Mitglieder noch einige Zeit bei leckeren Speisen und Getränken zusammen.

100 Jahre WFV

Rechtzeitig zum Festkommers am 15.06.19 wird auch die Chronik des Vereins fertig.

 

Beim Erstellen dieser Chronik haben Sascha Schmidt mit Bildmaterial, Zeitungsartikel, alten Chroniken und Anekdoten folgende Personen unterstütz: Christian Schimko, Rudi Paulus, RudiMorawetz, Rudolf Schlicht, Susanne Wirth, Reiner Horn,

Rolf Schneiderhöhn, Markus Buff,

Jürgen Studtmann, Stefan Roos,
Horst Fischer, Karl Löhr, Hans Dobranz, das Vereinsregistergericht Limburg und der Geschichtsverein Weilburg.

Nicht zu vergessen, unser 2. Vorsitzender Ronny Kehrer, welcher für die Grafik und Werbeanzeigen zuständig war.
Am 14.01.19 entstanden die ersten Worte in dieser Chronik, fast 29.000 Wörter später, am 03.06.19 war es dann geschafft.

Die Chronik wird im Stephanus Werk in Weilburg gedruckt.

Ins Jubiläum in neuem Glanze

Anlässlich seines 100 jährigen Jubiläums schenkt der Vorstand seinem Verein ein neues Vereinswappen, welches den ungekrönten Löwen von Nassau zeigt.

Im Jubiläumsjahr ist im Wappen noch die Zahl 100, umrandet von einem offenen Lorberkranz zu sehen.

Dieses Wappen erstellte der Grafiker  Emre Odabasi, aus Weilburg/Kubach.

 

Integration auch beim WFV

Kreisfußballwart Jörn Metzler (l.) überreicht dem WFV-Vorsitzenden Sascha Schmidt den Förderbescheid.

500 Euro gab es auch für den FV Weilburg. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Kreisfußballwart Jörn Metzler an den Vorsitzenden Sascha Schmidt. Der C-Ligist setzt sich wie viele andere Vereine im Fußballkreis Limburg-Weilburg in der Integration von Flüchtlingen ein. Die "Egidius-Braun-Stiftung" hat eigens dafür einen großzügigen Förderungstopf eingerichtet, aus dem bereits rund 20 heimische Clubs bedacht worden sind. Beim WFV kickt derzeit ein junger Spieler aus Gambia, zwei weitere Pässe sind beantragt. Wie Sascha Schmidt berichtete, hat der Traditionsverein das Glück, mit seinem Kapitän Patrick Link einen examinierten Erzieher in seinen Reihen zu haben, der bei der Integrationsarbeit ein wichtiger Helfer ist.

Partner & Sponsoren

Ein Verein lebt durch die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren. Das ist auch bei Weilburger FV 1919 e.V. nicht anders. Wir suchen weiterhin nach Unterstützung für unseren Verein. Lernen Sie unsere Partner kennen und erfahren Sie, wie Sie Sponsor werden können. Mehr dazu auf der Seite Partner & Sponsoren.

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