Hessischer Fußball-Verband ermöglicht Testspiele ab sofort  

Pressemitteilung 30/21 Frankfurt, 28. Mai 2021
Im Rahmen der Verbandsvorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) am Freitagabend haben Präsidiumsmitglieder, Regionalverantwortliche und Kreisfußballwarte folgende Beschlüsse gefasst:
 
Der Freundschaftsspielbetrieb im Zuständigkeitsgebiet des Hessischen Fußball-Verbandes kann unter Beachtung der behördlichen Vorgaben und Verfügungslage ab dem 29. Mai 2021 wieder aufgenommen werden. Dabei sind in Hinblick auf den jeweiligen möglichen Startzeitpunkt die örtlichen Besonderheiten und Vorgaben zu berücksichtigen. Zudem wird ein angemessener Trainingsvorlauf empfohlen. „Wir freuen uns, dass wir wieder auf den Platz und mit der Möglichkeit der Ausübung von Freundschaftsspielen einen großen Schritt in Richtung Normalität gehen dürfen. Dies ist besonders für unsere Nachwuchskicker von großer Bedeutung “, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß. HFV-Vizepräsident Torsten Becker ergänzte: „Natürlich müssen die Vereine jedoch dabei beachten, ob die örtliche Verfügungslage dies auch zulässt und diese Vorgaben auch befolgen. Hier ist das Stufenmodell entscheidend. Es muss also je nach Gebietskörperschaft darauf geachtet werden, in welcher Stufe sich der Fußballkreis befindet. Dazu ist eine Beachtung der offiziellen Meldungen der Landkreise und kreisfreien Städte notwendig.“.
 
Zudem wurde der Weg für den Pflichtspielbetrieb der Spielzeit 2021/2022 bereitet. Dieser könnte nach derzeitigem Stand durch die spielleitenden Stellen nach Gewährung eines angemessenen Trainingsvorlaufes und unter Beachtung der relevanten Rahmenterminpläne, der Vorgaben der einschlägigen Bestimmungen sowie der zuständigen Verbandsausschüsse unter Beachtung der behördlichen Vorgaben und Verfügungslage aufgenommen werden.
 
Da somit der Spielbetrieb ab dem 29. Mai 2021 als wieder aufgenommen gilt, tritt die Hemmung der Wartefristen ab diesem Tag zunächst wieder außer Kraft.
 
Pokalwettbewerbe der Spielzeit 2020/2021
Der vom HFV organisierte Kreispokalwettbewerb der Herren der Spielzeit 2020/2021 kann über den 30. Juni 2021 hinaus bis zum 1. August 2021 fortgeführt werden.
 
Zur Teilnahme am Bitburger-Hessenpokal muss der Kreispokalsieger durch den jeweiligen Kreisfußballausschuss bis zum 1. August 2021 dem Klassenleiter des Bitburger-Hessenpokals gemeldet werden. Die Kreispokalwettbewerbe können auch in abweichenden Spielmodi weitergeführt werden, ausgenommen davon sind jedoch die Halbfinalspiele sowie das Finale. Sollte der Kreispokalsieger auf sportlichem Wege nicht rechtzeitig bis zum 1. August 2021 ermittelt werden können, kann der jeweilige Kreisfußballausschuss den Kreispokalsieger unter den zu diesem Zeitpunkt verbliebenen Teilnehmern des Wettbewerbs in eigener Zuständigkeit regeln.
 
Frauen
Die vom HFV organisierten und noch nicht beendeten Pokalwettbewerbe auf Verbands- und Kreisebene der Frauen der Spielzeit 2020/2021 werden mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Alle noch nicht durchgeführten Spiele der oben genannten Wettbewerbe, einschließlich der dazugehörigen Qualifikationsrunden, entfallen ersatzlos.
Der Teilnehmer für die erste Runde des DFB-Pokals der Frauen der Spielzeit 2021/2022 wird durch Losentscheid in Zuständigkeit des Verbandsausschusses für Frauen- und Mädchenfußball ermittelt. Am Losentscheid nehmen die für den Hessenpokal der Frauen der Spielzeit 2020/2021 gemeldeten Mannschaften der Hessenliga sowie der hessischen Mannschaften der Regionalliga Süd der Spielzeit 2020/2021 teil. Ausgenommen hiervon sind die Mannschaften solcher Vereine, die bereits mit einer höherklassigen Mannschaft am DFB-Pokal der Spielzeit 2021/2022 teilnehmen.
 
B-, C- und D-Juniorinnen
Die vom HFV organisierten Hessenpokalwettbewerbe der B-, C- und D-Juniorinnen der Spielzeit 2020/2021 werden mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Alle noch nicht durchgeführten Spiele dieser Wettbewerbe entfallen ersatzlos. Die Ermittlung eines Siegers der Hessenpokalwettbewerbe der B-, C- und D-Juniorinnen dieser Spielzeit findet nicht statt.
 
Die vom HFV organisierten Pokalwettbewerbe der B-, C-, D, und E-Juniorinnen auf Kreis- und Regionalebene können nach dem Ermessen des/der jeweils zuständige*n Pokalspielleiter*in im Rahmen der geltenden Corona-Verordnungen bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 durchgeführt werden.
 
Junioren
Die vom HFV organisierten Hessenpokalwettbewerbe der A- und B-Junioren sowie die Regionalpokalwettbewerbe der C- und D-Junioren der Spielzeit 2020/2021 werden mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Alle noch nicht durchgeführten Spiele dieser Wettbewerbe entfallen ersatzlos. Die Ermittlung eines Siegers der Hessenpokalwettbewerbe der A- und B-Junioren sowie der Regionalpokalwettbewerbe der C- und D-Junioren findet nicht statt. Gemäß der Entscheidung des DFB wird der DFB-Vereinspokal der A-Junioren der Spielzeit 2021/2022 mit dem Teilnehmerfeld der Spielzeit 2020/2021 gespielt.
 
Die vom HFV organisierten Pokalwettbewerbe der Junioren auf Kreisebene können nach dem Ermessen des jeweils zuständigen Kreisjugendausschusses und im Rahmen der geltenden Corona-Verordnungen bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 durchgeführt werden.
 
Änderungen Spiel und Jugendordnung
Die Spiel und Jugendordnung wurde dahingehend modifiziert, dass die Strafen für Nichterfüllung des Unterbaus, Nichtmeldung von Spielergebnissen, Nichterfüllung der Rahmenbedingungen für die 5. und 6.Spielklassenebene und Nichterfüllung der Rahmenbedingungen für die Frauen-Hessenliga und Frauen-Verbandsliga in der Saison 2020/2021 ausgesetzt werden. Weitere Änderungen und Details dazu sind auf der HFV-Homepage hinterlegt.
 
HFV-Schatzmeister Ralf Viktora verkündete, dass die Aktivbeiträge der Vereine an den Hessischen Fußball-Verband für die beiden Spielzeiten 2020/2021 und 2021/2022 lediglich einmal eingezogen würden, „Die Männermannschaften haben diese Gebühr bereits entrichtet, für diese entfällt eine weitere Zahlung für die kommende Spielzeit. So kommen wir den durch die Corona-Pandemie gebeutelten Vereinen in einem weiteren Punkt entgegen und möchten so unseren Beitrag zur Erhaltung unserer Sportvereine leisten.“
 
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gast
 
HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.
Matthias Gast
Referent Medien und Kommunikation
 

HFV vor Abbruch der Meisterschaftsrunde

27. März 2021 · Top-News ·

Der Hessische Fußball-Verband e.V. (HFV) steht vor einem Abbruch und einer damit einhergehenden Annullierung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe (einschließlich aller Entscheidungs-, Aufstiegs- und Relegationsspiele, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs) sowie der vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele der Spielzeit 2020/2021 im Herren-, Frauen-, sowie Juniorinnen- und Juniorenbereich unter Berücksichtigung der Schnittstellen zu übergeordneten Verbänden.

Diese die Schnittstellen betreffende Spielklassen sind die LOTTO Hessenliga im Herrenbereich, die Hessenliga im Frauenbereich, die Hessenligen der A-, B- und C-Junioren sowie die Hessenliga der B-Juniorinnen. Für diese Spielklassen erfolgt eine gesonderte Entscheidung durch den Verbandsvorstand im Hinblick auf die Wertung bzw. Annullierung. Die Pokalwettbewerbe sind davon nicht betroffen. Die HFV-Verbandsvorstandssitzung am Samstag zeichnete diesbezüglich ein einstimmiges Meinungsbild, das nun noch in einem Umlaufverfahren fixiert werden muss. Über das Ergebnis dieses Verfahrens wird gesondert informiert.

Nach den Beschlüssen der Konferenz der Ministerpräsident*innen sowie der Bundeskanzlerin vom 22. März und der daraus resultierten Verfügungslage mit deren Auswirkungen auf den Spielbetrieb ist eine adäquate und für alle Beteiligten zumutbare sportliche Beendigung der Meisterschaftswettbewerbe unter Berücksichtigung der vorliegenden pandemiebedingten Gesamtsituation mit aktuell steigenden Inzidenzzahlen nicht mehr möglich. Ausgehend und aufgrund der einschränkenden Regelungen der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Hessen mit Laufzeit bis zum 18. April 2021 und der Notwendigkeit eines grundsätzlich erforderlichen und angemessenen Trainingsvorlaufes, ist es schon jetzt in einer großen Anzahl der Spielklassen absehbar, dass dort, selbst bei Trainingsstart unmittelbar nach dem 18. April  2021, eine Hinrunde nicht vollständig abgeschlossen werden könnte.

Das Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes wird daher einen entsprechenden Antrag auf Saisonabbruch und Annullierung stellen. Die finale Entscheidung hierzu wird durch den Verbandsvorstand in einem formalen Umlaufverfahren getroffen. Danach würde durch den Abbruch die Saison, abgesehen von den oben genannten Ausnahmen, annulliert werden. Somit würde kein Aufstieg und kein Abstieg stattfinden. Bezüglich des Umgangs von Ligen mit Schnittstellen zu anderen Verbänden stehen noch Entscheidungen von übergeordneten Verbänden aus, inwiefern die Themen Aufstieg in die höhere Liga bzw. Abstieg aus der übergeordneten Liga behandelt werden.

Der Umgang mit der aktuellen Spielzeit wurde sorgsam und weitsichtig vorbereitet. Auch der Aspekt der Verlängerung der Saison wurde dabei betrachtet. Das Ergebnis der vorangegangenen Vorstandssitzung am 11. März sowie die sich daran anschließenden Kreiskonferenzen und Befragungen der Vereine sind in die heutige Meinungsbildung eingeflossen. Das daraus entstandene Meinungsbild der Kreise, der Fortgang des Spielbetriebs, die aktuelle Situation und Verordnungslage bezüglich der Corona-Pandemie sowie die nähere Zukunftsperspektive führten zu einem eindeutigen Meinungsbild innerhalb des HFV-Verbandsvorstandes.

„Natürlich fällt es uns nicht leicht, diesen Schritt zu gehen, da wir dafür stehen, den Vereinen die Wettbewerbsspielmöglichkeit zu bieten. Wir stehen für den Fußball und wollen, dass Fußball gespielt wird. Aber dieser Weg der Entscheidungsfindung ist kein Schnellschuss, sondern ein sorgsam vorbereiteter, breit abgestimmter und wohl überlegter Prozess“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß und fügte hinzu: „Jede andere Möglichkeit wäre in der aktuellen Situation mit den im Laufe der Pandemie erworbenen Erfahrungswerten unseren Mitgliedern gegenüber nicht zu vertreten gewesen.“

 

WFV sichert sich die Dienste des Trainer-Urgesteins Ingo Schmidt

Ingo Schmidt soll es richten und wieder Kontinuität auf den Trainerposten des Weilburger FV bringen. Der gebürtige Kubacher übernimmt in der nächsten Runde die sportliche Verantwortung beim Fußball-C-Ligisten. Der 60-Jährige, der seit Jahren in Neu Anspach lebt, beendet damit nach rund 18 Monaten sein Engagement als Coach der zweiten Mannschaft der FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen.
„Hätte ich das nur mal früher gewusst, dass sich Ingo vorstellen kann, diesen Job bei uns zu übernehmen, hätte ich ihn schon längst gefragt“, freut sich Sascha Schmidt über die Zusage des Sympathieträgers. Der Vorsitzende des Traditionsvereins, der dieses Amt nun auch schon zehn Jahre innehat, setzt auf Aufbruchstimmung, die sich auch in Qualität und Quantität des Kaders niederschlagen soll: „Ich bin optimistisch, dass wir noch einige Personalien vermelden werden.“
Dies scheint auch bitternötig, denn in der aktuell unterbrochenen Runde der Gruppe 2 der C-Liga ziert der WFV ohne einzigen Punkt das Tabellenende. Zudem fehlte auf dem Trainerposten zuletzt die Kontinuität. In der Saison 2016/17 gelang noch unter Spielertrainer Ibrahim Kiyak der Sprung in die B-Liga Nord. Damals hatte der Weilburger FV von einem vermehrten Aufstieg profitiert. Doch die Freude währte nicht lange, denn die Mannschaft musste noch während der laufenden Runde aus personellen Gründen die Segel streichen. Auf Kiyak folgten Patrick Schulz und Mirco Best. Doch ihre Haltbarkeitsdauer war nicht von langer Zeit. Dies galt auch für Peter Stroh. Der hatte das Team zur neuen Saison 2020/21 übernommen und sollte – so war es bei dessen Amtsantritt der Wunsch von Sascha Schmidt – für Nachhaltigkeit auf dem Trainerposten sorgen. Das Gegenteil war der Fall. Nach nur wenigen Spielen strich auch Stroh wieder die Segel.
Nun also Ingo Schmidt. Der Postbeamte ist seit 30 Jahren ununterbrochen im Geschäft, ohne dass ihn ein Verein jemals vor die Tür gesetzt hätte. Sein Revier sind vornehmlich die Clubs im Altkreis Oberlahn. Mit der ersten Station beim SV Odersbach folgten Trainerstellen bei der SG Hirschhausen/Bermbach, der SG Kubach/Edelsberg, der SG Blessenbach, der SG Weinbachtal, der SG Weiltal, dem TuS Obertiefenbach und zuletzt der FSG Wirbelau/
Schupbach/Heckholzhausen. Dabei war Ingo Schmidt in den vergangenen Jahren verstärkt als Übungsleiter einer zweiten Mannschaft verantwortlich. Dass er nun wieder eine „Erste“ übernehmen kann, war einer seiner Gründe, dem Weilburger FV zuzusagen. Ein anderer ist pragmatisch: „Die Fahrerei“, sagt Schmidt: „Das war schon ein ganz schönes Gegurke bis nach Wirbelau oder Schupbach.“ Die Fahrten nach Weilburg kann er nun bestens mit einem Besuch bei seiner Mutter in Kubach verbinden. Gleichzeitig verweist er aber auch auf die guten Gespräche mit Sascha Schmidt und ist optimistisch, „hier was aufbauen zu können“. Für den WFV-Vorsitzenden schließt sich damit der Kreis: „Ingo war damals schon mein Trainer bei der SG Bermbach/
Hirschhausen. Wir kennen und schätzen uns und sind auf einer Wellenlänge.“ Auch für den neuen Coach soll sich beim Weilburger FV ein Kreis schließen: „Diese große Herausforderung wird definitiv meine letzte Trainerstelle.“

HFV begrüßt Sportmöglichkeit für Nachwuchs

Schreiben an Landesregierung trägt Früchte. Frankfurt, 4. März 2021

In der vergangenen Woche hat sich der Hessische Fußball-Verband im Vorfeld der Konferenz der Ministerpräsident*innen mit der Bundeskanzlerin in einem persönlichen Brief von HFV-Präsident Stefan Reuß an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, Peter Beuth (Hessischer Minister des Inneren und für Sport) und Kai Klose (Hessischer Minister für Soziales und Integration) gewandt.

Die Situation der Kinder und Jugendlichen bildete dabei einen zentralen Bestandteil. Reuß betonte, dass der Fußball hierbei einen „gesundheitsfördernden und sozialen Beitrag zum körperlichen und psychischen Wohlbefinden“ leiste und durch die lang andauernde Kontaktpause sich „viele Persönlichkeitseigenschaften (…) nicht entwickeln“ könnten.

Der HFV begrüßt daher die ab Montag gültigen Beschlüsse, die laut Presseinformation des Landes Hessen besagen: „Kinder unter 14 Jahren dürfen Sport unter freiem Himmel auch in Gruppen machen.“ Weiterhin ist die Lockerung des Freizeit- und Amateursports von bis zu fünf Personen zweier Haushalte ebenfalls ein Fortschritt.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Kinder und Jugendlichen den Sport wieder aufnehmen dürfen. Das ist uns ein ganz besonderes Anliegen, das wir explizit in unserem Schreiben an die hessische Landesregierung heraus stellten, denn es geht dabei nicht nur um die zweifellos wichtigen Bewegungsmöglichkeiten, sondern auch um psychische und soziale Auswirkungen, die die Entwicklung unserer Kinder beeinflussen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Bezüglich des Umgangs mit der aktuellen Saison 2020/21 der Senior*innen wird der HFV seine Vereine im Rahmen von Kreiskonferenzen in seine Entscheidungsfindung einbinden und Ihre Wünsche und Vorstellungen bezüglich des weiteren Vorgehens mit der aktuellen Saison 2020/21 aufnehmen. Diese werden intern gesammelt und bilden eine entsprechende Entscheidungsgrundlage für den Verbandsvorstand, der sich am 11. März mit den Entscheidungen der Politik auseinandersetzen und in einer weiteren Sitzung Beschlüsse herbeiführen wird.

HFV wendet sich an hessische Landesregierung

01. März 2021 · Top-News · von: HFV

Bereits im Vorfeld der Konferenz der Ministerpräsident*innen mit der Bundeskanzlerin am 3. März hat sich HFV-Präsident Stefan Reuß in einem Brief persönlich an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, Peter Beuth (Hessischer Minister des Inneren und für Sport) und Kai Klose (Hessischer Minister für Soziales und Integration) gewandt.

Darin skizziert er die aktuelle bedrohliche Lage des Amateurfußballs: „Vereine klagen über Mitgliederschwund, den Rückgang ehrenamtlichen Engagements und eine existenzbedrohende Finanzlage“ und geht dabei insbesondere auf die Situation der Kinder und Jugendlichen ein. Der Fußball leiste hierbei einen „gesundheitsfördernden und sozialen Beitrag zum körperlichen und psychischen Wohlbefinden“ und durch die lang andauernde Kontaktpause können sich „viele Persönlichkeitseigenschaften (…) nicht entwickeln.“

 
Ferner erwähnt Reuß in seinem Schreiben die permanente und vollständige Unterstützung der erlassenen behördlichen Maßnahmen sowie die innovativen Hilfestellungen des HFV durch Trainingstipps, Hygienekonzepte und Online-Seminare. Zudem bekräftigt der HFV-Präsident das geringe Infektionsrisiko während eines Fußballspiels und untermauert dies durch  entsprechende Studien.
 
„Wir haben uns mit zahlreichen guten Argumenten an die Landesregierung gerichtet, um für einen möglichst zeitnahen Start des Trainingsbetriebes im Amteurfußball im März zu werben“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß im Anschluss. „Unsere Schulungen und Hygienekonzepte, gepaart mit dem geringen Infektionsrisiko sowie dem außerordentlich hohen Nutzen für große Teile der Gesellschaft, sollten Berücksichtigung finden und hoffentlich dazu beitragen, dass der Ball in Hessen zumindest vorerst im Training bald wieder rollt.“
 
„Wir tragen voller Überzeugung sämtliche Infektionsschutzmaßnahmen mit und bitten dafür seit Beginn dieser Anordnungen auch bei unseren rund 500.000 Mitgliedern um Unterstützung. Parallel haben wir fußballspezifische Maßnahmen entwickelt, um das Infektionsgeschehen zu minimieren. Daher haben wir die Landesregierung gebeten, unter Berücksichtigung der geringen Gefährdung und des hohen gesellschaftlich-sozialen Nutzens, im Rahmen der geplanten Lockerungen auch den Weg für eine Wiederaufnahme der Fußballspielmöglichkeiten frei zu machen.“
 
Der HFV selbst wird in seine Entscheidungsfindung die Vereine des Hessischen Fußball-Verbandes im Rahmen von Kreiskonferenzen einbinden und Ihre Wünsche und Vorstellungen bezüglich des weiteren Vorgehens mit der aktuellen Saison 2020/21 aufnehmen. Diese werden intern gesammelt und bilden eine entsprechende Entscheidungsgrundlage für den Verbandsvorstand. Dieser wird sich am 11. März mit den dann vorliegenden Entscheidungen der Politik auseinandersetzen, die Kreiskonferenzen anschließen und dann in einer weiteren Sitzung Beschlüsse herbeiführen.

Fortführung des Spielbetriebs: HFV bindet Kreise und Vereine ein

Online-Informationen des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) e.V. Samstag, 23. Januar 2021 Online-Informationen des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) e.V. Samstag, 23. Januar 2021

Im Rahmen der Verbandsvorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) haben Präsidiumsmitglieder, Regionalverantwortliche und Kreisfußballwarte diverse Szenarien einer Fortführung des Spielbetriebs beleuchtet.

 

Nach der Einführung des HFV-Präsidenten Stefan Reuß mit dem aktuellen Stand in punkto Corona-Pandemie und neben den Berichten der einzelnen Präsidiumsmitglieder bildete die Diskussion über die Möglichkeiten zum Umgang mit der laufenden Saison 2020/21 das Herzstück der 200-minütigen Sitzung, die - wie üblich in den letzten Monaten - per Videokonferenz absolviert wurde. Besondere Herausforderungen bei dieser Diskussion bilden dabei die Unklarheit bezüglich eines möglichen Startzeitpunktes sowie die Heterogenität der absolvierten Spiele in den einzelnen Ligen und Kreisen. Daher waren die Situationsberichte aus den Kreisen auch in diesem Zusammenhang von großer Wichtigkeit.

 

Präsident Stefan Reuß bedauerte es, dass der HFV für seine Fußballer aufgrund des andauernden Lockdowns noch keine Perspektive bieten kann und bat daher weiterhin um Geduld. „Ich kann auch heute an unsere Mitglieder nur appellieren, die behördlichen Vorgaben weiter umzusetzen und durchzuhalten. Durch den Start der Impfungen können wir zumindest mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft schauen“, so Reuß.

 

Dass jedoch eine Fortsetzung des Spielbetriebs nach entsprechender Lockerung der behördlichen Verfügungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, blieb für Reuß und die weiteren Teilnehmer der Videokonferenz außer Frage. „Nach dieser monatelangen Pause müssen wir natürlich einen mehrwöchigen Trainingsvorlauf einräumen, um die Verletzungsgefahr der Beteiligten nicht zu erhöhen. Eine ordnungsgemäße Saisonbeendigung in der ursprünglich vorgesehenen Form ist daher in dem überwiegenden Teil der Spielklassen höchst unwahrscheinlich. Auch ein Systemwechsel wie beispielsweise Playoff-Modelle werden nicht umsetzbar sein, daher müssen wir mögliche Alternativen diskutieren. Dazu werden wir unsere Vereine wieder einbinden und entsprechende Kreiskonferenzen sowie Diskussionsrunden durchführen“, erklärte Reuß. Der HFV-Präsident beabsichtigt, eine Einheitlichkeit zumindest innerhalb des Süddeutschen Fußball-Verbandes zu erreichen, um die Schnittstelle von der LOTTO Hessenliga zur Regionalliga Südwest reibungsfrei abzubilden. Die Teilnehmer der Verbandsvorstandssitzung waren sich einig, dass es erklärtes Ziel sein soll, die Vorrunde unter Maßgabe der behördlichen Genehmigungen zu Ende zu bringen.

 

„Wir schulden unseren Vereinen grundsätzlich die Durchführung einer Meisterschaftsrunde. Wenn wir Entscheidungen treffen, müssen diese daher darstellbar und gut begründbar sein. Eine Annullierung wäre beispielsweise eine Maßnahme, über die erst als letztes Mittel nachgedacht werden sollte. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine Entscheidung über eine Annullierung völlig übereilt“, erklärte HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

 

Große Sorgen äußerte HFV-Präsident Reuß um die hessischen Nachwuchskicker, die sich in dieser Zeit vom Fußballsport abwenden könnten. Damit befürchte er den Verlust eines gehörigen Teils der fußballerischen Zukunft. Auch die wirtschaftliche Situation und Zukunft der Vereine bereite Reuß Kopfzerbrechen. Daher appellierte er an die Politik, dementsprechende Förderungen zu verstärken, um den Vereinen, die eine enorm wichtige soziale Komponente erfüllen, unter die Arme zu greifen.

 

Klares Signal aus Hessen: "Eine Änderung des Spielsystems ist ausgeschlossen"

Bis 13. Juni soll alles beendet sein (30.11.2020)

Der Amateurfußball ist im Wartestand und muss auf sinkende Corona-Fallzahlen und damit einhergehende Lockerungen aus der Politik warten. Wann das soweit sein wird, das kann keiner beantworten.

 
Dennoch hat sich der Hessische Fußball-Verband (HFV) in einer Vorstandssitzung intensiv mit den Auswirkungen der Corona-Krise befasst. Präsident Stefan Reuß sagte hinterher auf der Verbands-Homepage: "Natürlich sind wir uns dabei der aktuellen Einschränkungen bewusst und damit der Folgen, die diese auf die Fortführung der aktuellen Saison haben können. Daher beschäftigen wir uns intensiv mit verschiedenen Szenarien und deren Durchführbarkeit, um bei einem Re-Start gut vorbereitet zu sein."

So weit so handelsüblich. Aufhorchen lässt eine Aussage von Vizepräsident Torsten Becker, der klarstellt: "Ein Wechsel des Spielsystems der Senioren innerhalb dieser Saison ist ausgeschlossen." Zum Vergleich: In anderen Verbänden existieren Überlegungen, die Saison mit Auf- und Abstiegsrunden zu Ende zu spielen, um die Gesamtzahl an Spielen zu reduzieren. Verbandsfußballwart Jürgen Radeck verriet, dass der 13. Juni der anvisierte letztmögliche Spieltermin sei. Vorher müsste aber noch ein straffes Programm über die Bühne gebracht werden.

"Gesundheit steht an erster Stelle"

Interview mit HFV-Präsident Stefan Reuß Freitag, 6. Nov. 2020
Die aktuelle Infektionslage zwingt auch den Hessischen Fußball-Verband zur Aussetzung des Spielbetriebes, zudem ist das Training behördlich nicht gestattet. Zu diesen Maßnahmen und möglichen Alternativen antwortet der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, Stefan Reuß, auf die Fragen von Matthias Gast (HFV-Referent Öffentlichkeitsarbeit).
 
Hallo Herr Reuß, das Land Hessen hat die Austragung von Fußballspielen ab 2. November untersagt. Wieso hat der HFV zusätzlich die Spiele des vorhergehenden Wochenendes abgesetzt?
Reuß: Die Infektionslage hatte sich in diesen Tagen im Oktober dramatisch zugespitzt, was dazu führte, dass viele Kreise den Spielbetrieb bereits ohnehin für diese Zeit abgesetzt hatten. In kreisübergreifenden Ligen gab es ein verzerrtes Bild, zudem waren diverse Sportanlagen bereits geschlossen. Zur Vereinheitlichung des Spielbetriebes war dies die sinnvollste Lösung.
 
Und wieso wurde der Spielbetrieb direkt bis zum Ende des Jahres ausgesetzt?
Reuß: Das Präsidium hat sich mit den Kreisfußballwarten und Regionalbeauftragten darauf geeinigt, da wir im Frühjahr bereits einen 14-tägigen Trainingsvorlauf bis zum Start des Spielbetriebes festgelegt haben, vor allem, um die Verletzungsgefahr der Spielerinnen und Spieler zu reduzieren. Insofern wäre - wenn die behördlichen Beschränkungen nur bis Ende November gültig wären, was auch unklar und von den Infektionszahlen abhängig ist – der Termine am 20. Dezember das erste mögliche Spieltagswochenende und das einzig mögliche vor Weihnachten. Das würde – selbst wenn es funktionieren würde – so wenig Sinn machen.
 
Aber trainiert werden darf in dieser Zeit?
Reuß: Das kommt auf die behördliche Verfügungslage an. Der Hessische Fußball-Verband gibt Empfehlungen und Ratschläge, aber kann und möchte keinen Trainingsbetrieb verbieten. Wenn es durch das Land Hessen gestattet ist, darf selbstverständlich trainiert werden.
 
Gilt das behördliche Trainingsverbot im November auch für die Jugend? Für die ist die Bewegung und die Bindung an den Sport besonders wichtig.
Reuß: Da haben Sie vollkommen recht, das sehen wir genauso. Es ist besonders wichtig, Bewegungsangebote für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen und Ihnen im Vereinsumfeld Halt zu geben. Leider liegt diese Entscheidung nicht in unserer Hand. Wir sind jedoch mit politischen Entscheidungsträgern im Gespräch, um für unsere jungen Mitglieder eine Ausnahmeregelung zu erwirken. Versprechen kann ich in dieser Hinsicht jedoch leider nichts.
 
Anfang November hat das Land Hessen die Einschränkungen noch strenger verfasst, beispielsweise dass man auch nicht zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes auf Sportplätzen kicken darf. Nun wurden die Regelungen wieder gelockert. Was bedeutet das für den Fußballsport?
Reuß: Diese Punkte betreffen in erster Linie andere Sportarten mit weniger Teilnehmern, aber auch der Fußball ist davon berührt, wenn beispielsweise wenige Kinder auf einem Bolzplatz kicken möchten. Daher ist diese Angleichung an die Regelung anderer Bundesländer sinnvoll und für alle Sporttreibenden natürlich vorteilhaft.
 
Und wann kann es mit der Saison weitergehen?
Reuß: Natürlich kann das in den heutigen Zeiten der Corona-Pandemie niemand genau prognostizieren, aber wir hoffen, dass wir Mitte Januar die Saison wieder aufnehmen können. Das ist aber neben den Infektionszahlen auch von den meteorologischen Bedingungen und der Bespielbarkeit der Sportplätze abhängig.
 
Was können die HFV-Mitglieder in der spielfreien Zeit tun?
Reuß: In diesem Rahmen bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Einerseits sollte man sich als Sportler und zur Förderung des Immunsystems weiterhin fit halten. Mit welcher körperlichen Betätigung – also beispielsweise Joggen oder Radfahren – das geschieht, kann selbstverständlich jeder am besten selbst auswählen. Darüber hinaus bieten wir hoch interessante Online-Seminare an, zum Beispiel das HFV-Pilotprojekt „Trotz Corona sicher durch die kalte Jahreszeit“. Eine weitere Alternative, nicht nur für unsere jungen Fußballer, bietet das bereits zum zweiten Mal angebotene Turnier im Bereich eFootball, der „HFV-StayAtHomeAgain Cup 2020“. Dabei messen sich fußballbegeisterte Hessen vom 27. November 2020 bis 31. Januar 2021 auf der PlayStation 4 im Spiel FIFA 21. Das ist eine Bewegung, die starken Zulauf erfährt und die man in diesem Rahmen auch durchaus testen kann.
 
Wie kann ich daran teilnehmen?
Reuß: Alle hessischen Fußballvereine können Mannschaften, bestehend aus drei bis fünf Teammitgliedern, für das Turnier melden. Nach einer Gruppenphase wartet für die Mannschaften eine K.O.-Runde im Best-Of-Three-Format. Gespielt wird wie im Rahmen der ersten Ausgabe an den Wochenenden zwischen Freitagnachmittag und Sonntagabend nach individueller Terminabsprache. Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Hessischen Fußball-Verbandes unter der Rubrik Fußball – Breitensport.
 
Was möchten Sie gerne noch besonders erwähnen?
Reuß: Die Gesundheit unserer Mitglieder steht für uns klar an erster Stelle. Danach handeln wir im Rahmen unserer behördlich vorgegebenen Möglichkeiten. Wir wollen, dass Fußball gespielt wird, aber nur solange wir davon ausgehen können, dass dadurch niemand gefährdet wird. Dies wird umso früher geschehen können, je mehr alle in ihrem privaten Umfeld darauf achten, dass Infektionen vermieden werden.

HFV stoppt ab sofort Spielbetrieb

29.10.2020 Es ist soweit: Der Hessische Fußball-Verband vollzieht eine Generalabsage ab dem 30. Oktober für alle hessischen Ligen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie in Hallen.
Auf Grundlage der Entscheidung der Bundeskanzlerin sowie der Ministerpräsidenten der Länder im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus vom 28. Oktober 2020 setzt der Hessische Fußball-Verband (HFV) den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der Hessenliga bis in die untersten Klassen - vorübergehend aus.
 
Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend, dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab 30. Oktober 2020 und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.
 
Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.
 
"Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbstverständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt", erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.
 
Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.

Hessischer Fußball-Verband spricht sich für hessenweit einheitliche Corona-Regelungen im „Ampelsystem“ des Landes Hessen aus 

Frankfurt am Main, 24. Oktober 2020

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) betrachtet mit Sorge die steigenden Corona-Infektionszahlen in Hessen. Orientiert am Eskalationskonzept (Ampelsystem) des Landes Hessen beobachtet der HFV die Lage vor Ort sehr genau und steht in engem und regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Die derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden dabei vollumfänglich von Verband und Vereinen umgesetzt. Zielführend kann und muss es aber sein eine landesweit einheitliche Regelung bzgl. des Ampelsystems zu finden. Daher bittet der Verband die Landespolitik in deren Eskalationskonzept für die einzelnen Warnstufen einheitliche Rahmenbedingungen für den Sport in allen hessischen Kreisen und Kommunen zu schaffen. Dies würde ganz erheblich dazu beitragen, dass Unsicherheiten bei den vielen Ehrenamtlichen vermieden werden, deren Verantwortung schon jetzt enorm ist. Derzeit erreichen zahlreiche Rückmeldungen der hessischen Vereine den Verband, darunter auch gesundheitliche Bedenken und Ängste weiter am Spielgeschehen teilzunehmen. Die Kreisfußballwarte stehen nahezu rund um die Uhr im Austausch mit ihren Vereinen. Alle Anregungen nimmt der HFV sehr ernst und berücksichtigt sie in der Entscheidungsfindung. Die Gesundheit der Fußballerinnen und Fußballer steht an oberster Stelle. Sollte die Erforderlichkeit bestehen, den Spielbetrieb vorübergehend auszusetzen, so wird dies verantwortungsvoll vor Ort entschieden. Der HFV hält weiterhin an seiner Linie fest, den Spielbetrieb dort, wo er verordnungsmäßig möglich ist, aufrechtzuerhalten. Er appelliert daher nochmals insbesondere auch an die Zuschauer, die zu den Spielen kommen, sich an die Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten. Sie schützen sich, helfen aber auch sehr Ihrem Lieblingsverein den Spielbetrieb am Laufen zu halten und unterstützen die vielen Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit. Durch die sich derzeit rapide ändernden Gegebenheiten der Corona-Pandemie in Hessen, ist eine erneute Bewertung der Situation im Rahmen des Verbandsvorstandes für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplant. 

 

Hessischer Fußball-Verband e.V.

Sascha Timmas

Öffentlichkeitsarbeit

 

Anpassung der Corona Regeln - Änderung für den Kreis Limburg-Weilburg 20.10.2020

Liebe Sportfreunde,
 
auch die Corona Warnampel des Landkreises Limburg-Weilburg hat heute mit einem aktuellen Inzidenzwert von 42,4 die Stufe Orange erreicht.
 
Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt gelten ab sofort auch für unseren Fußballsport folgende veränderten Regeln, welche in der heutigen Allgemeinverfügung des Landkreises Limburg Weilburg veröffentlicht wurden:
 
  • Bei Zusammenkünften und Veranstaltungen darf die Teilnehmerzahl 150 nicht übersteigen, es sei denn, das Gesundheitsamt hat eine größere Teilnehmerzahl gestattet. Bei diesen Zusammenkünften und Veranstaltungen ist eine Mund - Nasen -Bedeckung in allen Bereichen außer auf dem eigenen Sitzplatz zu tragen.Für den Trainings und Wettkampfbetrieb gilt entsprechend eine Obergrenze von 150 Zuschauern. Zuschauer haben außer auf dem eigenen Sitzplatz beziehungsweise einem fest zugewiesenen Stehplatz eine Mund - Nasen - Bedeckung zu tragen.Bei privaten Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Hochzeiten , Betriebsfeiern und Weihnachtsfeiern darf die Teilnehmerzahl 25 nicht übersteigen Bei diesen Veranstaltungen ist eine Mund - Nasen - Bedeckung in allen Bereichen außer auf dem eigenen Sitzplatz zu tragen.Für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird eine Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen dringend empfohlen.In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben sowie insbesondere Mensen, Kantinen, Cafés, Eiscafés und Eisdielen haben Gäste beim Betreten und Verlassen der Lokalität, in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen wie
beispielsweise WC oder Wellnessbereich eine Mund - Nasen - Bedeckung zu tragen.
 
Plexiglas - Kinnvisiere, die lediglich Teile des Gesichtes (Mund) bedecken, gelten nicht als Mund - Nasen - Bedeckung im Sinne dieser Allgemeinverfügung und sind zu diesem Zwecke verboten.
Wenn ein Gesichtsvisier benutzt wird, dann ausschließlich solche, die das gesamte Gesichtsfeld adäquat bedecken (also auch unten und an den Seiten).
Es gilt die Empfehlung, auf eine Alltagsmaske (Mund - Nasen - Bedeckung) zurückzugreifen.
 
Sollte die Inzidenz im Landkreis über 50 steigen, werden weitere Maßnahmen verfügt
insbesondere eine Sperrzeit in gastronomischen Einrichtungen und Vergnügungsstätten von 23 bis 6 Uhr.
 
„Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, sich an die Regeln zu halten, dann bleiben auch die Freiheiten erhalten“, so Landrat Michael Köberle abschließend.
 
Ich bitte alle Vereine, sich im Sinne dieser Allgemeinverfügung zu verhalten.
 
Hessischer Fußball-Verband
Kreis Limburg-Weilburg
 
Jörn Metzler
Kreisfußballwart

HFV nimmt Stellung zum ansteigenden Corona-Infektionsgeschehen

Der hessische Fußball steht durch lokal teilweise stark ansteigende Corona-Infektionszahlen vor neuen Herausforderungen. In einzelnen Kreisen hat dies auch Einfluss auf den Trainings- und Spielbetrieb.
 
„Wir beobachten das Geschehen genau, die steigenden Infektionszahlen bereiten uns dabei große Sorgen. Selbstverständlich setzen wir alle behördlichen Vorgaben penibel um, um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Dabei müssen wir das Geschehen individuell pro Kreis betrachten und stehen diesbezüglich mit den jeweiligen Gesundheitsämtern in Kontakt“, erklärt HFV-Präsident Stefan Reuß.
 
Steigende Infektionszahlen können auch Auswirkungen auf die kommende Spielzeit nach sich ziehen. Der Hessische Fußball-Verband bereitet sich dementsprechend vor. „Unsere Spielplaner tauschen sich diesbezüglich aus und beurteilen, wie das Spielgeschehen bei Bedarf am Sinnvollsten verlagert werden kann. Dafür müssen die entsprechenden Puffer in den Spielplänen bewertet werden“, so Reuß weiter.
 
„Da sich die Situation permanent ändert und wir einen umfassenden Überblick erhalten möchten, findet am Mittwochabend eine Videokonferenz mit allen hessischen Kreisfußballwarten statt. Dabei werden wir besprechen, wie wir mit dem Spielbetrieb in den einzelnen Kreisen und Klassen verfahren können“, ergänzt Jürgen Radeck, Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung.
 
Auf die LOTTO Hessenliga als höchste HFV-Spielklasse hat das Infektionsgeschehen bisher nur vereinzelte Auswirkungen. „Nach jetzigem Stand gehen wir weiterhin von einem Saisonstart am ersten September-Wochenende aus. Wenn einige Spiele nicht ausgetragen werden können - beispielsweise der Mannschaften aus Hanau und Erlensee - müssen diese zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Einen Anstieg der Infektionszahlen und die damit verbundene temporäre Aussetzung des Spielbetriebes haben wir bei unserer Planung mit einkalkuliert“, sagt Radeck.
 
„Die jüngsten Zahlen haben uns deutlich vor Augen geführt, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht der Vergangenheit angehört. Wir müssen alles dafür tun, dass wir das Infektionsgeschehen so niedrig wie möglich halten. Dazu gehört es, stets aufmerksam zu sein, die Vorschriften zu beachten und eben auch, dass gewohnte Abläufe nun geändert werden müssen und unter Umständen auch mühseliger werden. Aber wir hoffen, dass sich das am Ende auszahlt und wir alle von unserem großen Aufwand profitieren. Danke an alle Vereinsverantwortlichen und unsere Verbandsmitarbeiter, die unermüdlich planen und planen, um unseren geliebten Fußball wieder spielen zu können“, weist HFV-Präsident Stefan Reuß hin.

Mit neuem Coach in die neue Saison

Coach Peter Stroh und Präsi S. Schmidt wünschen sich eine langfristige Zusammenarbeit.

Zur neuen Saison 2020/21 übernimmt Peter Stroh die Funktion des Trainers/Spielertrainers beim Traditionsverein. Hatten in der abgelaufenen Saison mit P. Schulz und M. Best gleich 2 "Trainer" nach nur kurzer Zeit die Segel wieder gestrichen, setzt Stroh auf Nachhaltigkeit. Mit insgesamt 5 Jahren beim WFV zählt der 46 Jährige schon zu den Kennern des Vereins.  Trainererfahrung konnte er bereits bei BW Wetzlar und beim TuS Bonbaden sammeln.

Stroh hat einen 20er Kader zur Verfügung mit folgenden Neuzugängen:

Philip Spahn, Tobias Spahn, Kai Ringsdorf (alle SG Weiltal), Tanino Cambria-Zurro (SG Birlenbach), Antonio Meta (TuS Staffel), Chris Schmidt (TSV Hirschhausen), Tim Sudahl (JFC Wehrheim), Selcuk Yildiz-Wagner (TuS Löhnberg), Patrick Jähnke (TuS Bonbaden).

Coach Peter Stroh (hinten links) und Präsi Sascha Schmidt mit den Neuzugängen. Hinten links: Peter Stroh, Tobias Spahn, Tim Sudahl, Chris Schmidt, Sascha Schmidt. Vorne links: Kais Ringsdorg, Philip Spahn, Tanino Cambria-Zurro und Ptrick Jähnke. Es fehlen

Weilburger FV erhält Trainingsbälle

Der 1. Vorsitzende S. Schmidt und T. Heinen bei der Ballübergabe.

Der Weilburger FV hat von WW medienwerbung in Kooperation mit der Sportjugend-Förderung e. V.   10 Trainingsbälle erhalten. Diese wurden dem 1.Vorsitzenden des WFV von den Mitarbeitern Timo Heinen und Dennis Thomaser überreicht. Die Beiden vertreiben zur Zeit in Weilburg und ein paar Stadtteilen Abos für Zeitschriften. Die Prämien dafür, in Form von Bällen und Geldspenden, kommen evtl. dem Traditionsverein zu Gute, "in Zeiten der Pandemie eine tolle Geste" , so Sascha Schmidt. Heinen unterstützt mit seiner Aktion nicht nur Jugendfussball, sondern auch Vereine, die diese "Spenden" auch dringendst benötigen. Schon in 2008 unterstützte Heinen die damalige Jugendabteilung des WFV. 

Der Weilburger FV ist nicht Initiator dieser tollen Aktion, sondern Begünstigter.

HFV-Hygienekonzept zum Download

Der hessische Fußball steht in den Startlöchern, ab 1. August dürfen wieder Spiele ausgetragen werden. Dabei ist es weiterhin wichtig, entsprechende Hygieneregeln zu beachten und nach einem festen Konzept vorzugehen, das vor allem alle organisatorischen Angelegenheiten abseits des Platzes regelt.

 

Das Hygienekonzept des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) – basierend auf der DFB-Vorlage „Zurück ins Spiel“ – steht nun zum Download und zur Anwendung zur Verfügung. Vereine, die dieses Konzept nicht nutzen wollen oder können, dürfen auch gerne ihr individuelles, behördlich genehmigtes Hygienekonzept erstellen.

Das HFV-Hygienekonzept ist unterteilt in die Themen allgemeine Hygieneregeln, Vorgehen bei Covid-19-Verdachtsfällen, Organisatorisches, Zonierung, Trainings- und Spielbetrieb. Die Version B enthält zusätzlich Hinweise für Vertragsspieler/innen und bezahlte Trainer/innen. Parallel dazu bietet der HFV zurzeit täglich das Online-Seminar „Sichere Rückkehr in den Spielbetrieb“ an. In diesem Rahmen werden auch Fragen zum Hygienekonzept behandelt und beantwortet.

Hier finden Sie erwähnte Downloads: https://bit.ly/HFVHygienekonzept

Klarstellung: Spielbetrieb in Hessen - maximale Teilnehmerzahl 250

Nachdem in den letzten Tagen im Rahmen einiger Vorrundenbesprechungen unterschiedliche Interpretationen bzgl. der im HFV-Hygienekonzept beschriebenen maximalen Teilnehmerzahl für Amateurspiele von 250 Personen pro Spiel aufkamen, möchte der Hessische Fußball-Verband die Gelegenheit nutzen nochmals klarzustellen:

 

Für Fußballspiele in Hessen gilt aktuell und mindestens bis zum 31.08.2020 eine Teilnehmerbeschränkung der jeweiligen Veranstaltung von 250 Personen. Dazu zählen sowohl Zuschauer, als auch Spieler, Betreuer und alle weiteren Personen auf dem Sportgelände.

 

Höhere Teilnehmerzahlen für einzelne Spiele sind möglich, sofern eine Ausnahmegenehmigung beim zuständigen Gesundheitsamt unter Vorlage eines extra dafür vorgesehenen Hygienekonzeptes beantragt und genehmigt wurde.  

 

Wichtig: Die aktuelle Regelung im Hessischen Amateurfußball ist damit abweichend von der des Landes Hessen, das nach einer Klarstellung die Teilnehmer als Zuschauer definiert. Die HFV-Regelung dient dabei dem Schutz der Vereine und soll diesen ermöglichen sich im Rahmen der Freundschaftsspiele bei etwas niedrigerer Teilnehmerzahl besser an die Abläufe des neuen Hygienekonzeptes vor Ort zu gewöhnen, ohne Gefahr zu laufen unbewusst eine behördliche Vorgabe zu verletzen.

 

Das Präsidium des HFV wird in seiner nächsten Sitzung am 20.08.2020 darüber beraten, ob man die eigene Regelung zum 01.09.2020  - und damit pünktlich zum Punktspielstart-  auf die rechtliche Grundlage des Landes Hessen anpasst. 

HFV regelt Einstieg in den Spielbetrieb

Nachdem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes ab dem 1. August 2020 in Hessen verkündete, hat der Hessische Fußball-Verband nun im Rahmen einer Vorstandssitzung am Samstag (25. Juli 2020) den Einstieg in die einzelnen Wettbewerbe geregelt.

Freundschafts- und Testspiele sind demnach in Hessen wieder ab dem 1. August 2020 möglich.

 

Frühestmöglicher Austragungstermin für Spiele im Rahmen der Pokalwettbewerbe ist der 15. August 2020. Die Meisterschaftsrunden beginnen wie bisher geplant ab dem ersten Wochenende im September 2020. Voraussetzung für die Austragung von Spielen ist in allen Fällen, dass das HFV-Hygienekonzept – das in Kürze veröffentlicht wird – oder das eigene behördlich genehmigte Hygienekonzept der beteiligten Vereine Anwendung findet.

 

„Wir sind alle voller Vorfreude auf die neue Saison! Dennoch bleibt die beschlossene 14-tägige Frist vom Testspiel- bis zum möglichen Pflichtspielstart bis Mitte August wichtig, auch um präventiv Verletzungen zu vermeiden. Wir haben heute einen Weg beschlossen, um sinnvoll schrittweise in den Spielbetrieb zurückzukehren“, erklärte Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes.

HFV begrüßt Freigabe des Spielbetriebs

Am heutigen Donnerstag (23. Juli 2020) hat Peter Beuth, der Hessische Minister des Innern und für Sport, bekannt gegeben, dass die bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes aufgrund der Corona-Pandemie ab dem 1. August 2020 in Hessen aufgehoben werden.

 

Somit sind Fußballtrainingseinheiten sowie -spiele wieder uneingeschränkt möglich. Die bisher praktizierten Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus im Rahmen eines Hygienekonzeptes außerhalb des Platzes bleiben weiterhin bestehen.

 

„Wir freuen uns, dass wir von unserem Innenminister Peter Beuth nun grünes Licht für die Ausübung unseres geliebten Fußballsports erhalten haben. Somit steht einer geregelten Vorbereitung der kommenden Saison nichts mehr im Wege. Bei aller Euphorie sollte uns jedoch bewusst sein, dass die Gefahr der Verbreitung des Coronavirus noch nicht gebannt ist und wir außerhalb des Platzes die installierten Hygienemaßnahmen weiterhin verantwortungsbewusst durchführen müssen“, erklärte Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes.

 

Reuß weiter: „Wir hatten besonders in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen zu diesem Thema der Testspiele im Rahmen einer Saisonvorbereitung. Stets waren unsere Vereine auf der Suche nach praktikablen Lösungen und verhielten sich vorbildlich im Sinne der Hygienemaßnahmen und behördlichen Vorschriften. Für dieses geduldige Handeln möchte ich mich bei unseren hessischen Fußballvereinen sehr herzlich bedanken.“

Wegen Corona - HFV bricht Saison 2019/20 ab!

Der Hessische Fußball-Verband hat die Saison 2019/20 abgebrochen.

Der Hessische Fußball-Verband e.V. (HFV) hat im Rahmen seines außerordentlichen Verbandstages eine Entscheidung bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der Saison 2019/2020 getroffen. Die betreffende Spielzeit wird vorzeitig zum 30.06.2020 abgebrochen.

 

Die Wertung der Tabelle wird mit Hilfe der Quotienten-Regelung vorgenommen. Es gibt Aufsteiger gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber keine Absteiger. Der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen erfolgt ebenfalls nach der Quotientenregel. Dabei wird nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden. In beiden Bereichen werden entsprechend des Spielgeschehens die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt, so dass eine Gleichbehandlung auf Kreis- und Verbandsebene gegeben ist.

 

„Die Entscheidung, die Saison der hessischen Amateurligen aufgrund der bekannten Einschränkungen durch die Verbreitung des Coronavirus vorzeitig zu beenden, ist - diskutiert und vorbereitet in den Kreisen und Regionen - auf unserer höchsten demokratischen Ebene gefallen. Mit diesem breiten Konsens schließen wir nun die Spielzeit 2019/2020 ab und gehen die kommende Saison in der Hoffnung an, diese mit dem gewohnten vollständigen Spielbetrieb absolvieren zu können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

 

„Nach vielen Überlegungen und zahlreichen Diskussionen wurde die weitreichende Entscheidung des vorzeitigen Saisonendes getroffen. Das Ergebnis zeigt, dass die überwiegende Zahl der Mitglieder unserer Fußballfamilie diesen Schritt begrüßt. Unzählige Stunden der Vorbereitung, Abwägung und Diskussion sind darin eingeflossen und haben sich ausgezahlt, um die bestmögliche Variante zum Wohle unserer Vereine zu erreichen“, so HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

 

287 Delegierte hatten sich virtuell an der Veranstaltung beteiligt. Per Videokonferenz verfolgten sie das Geschehen und hatten die Möglichkeit, sich entsprechend zu äußern. Die Abstimmung fand über ein davon unabhängiges Abstimmungstool statt. Alle Delegierten bekamen die für die Nutzung erforderlichen Kenntnisse im Vorfeld durch ein detailliertes Benutzerhandbuch übermittelt und konnten diese im Laufe der Vorwoche testweise ausprobieren. Auch die Pressekonferenz im Anschluss an den außerordentlichen Verbandstag fand per Videokonferenz statt. Der Verbandstag wurde zudem komplett online per Livestream übertragen.

Hessischer Fußball-Verband lässt Spielbetrieb ruhen

12. März 2020 

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr mit dem Coronavirus entschieden, den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der LOTTO Hessenliga bis in die untersten Klassen - vorerst bis einschließlich Karfreitag, den 10. April 2020, einzustellen.

Die Luft ist raus!

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen komplett. Die Vereine sind zudem aufgerufen, den Trainingsbetrieb in dieser Zeit auszusetzen.

Dies erklärten die jeweils verantwortlichen Ausschussvorsitzenden Jürgen Radeck (Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung), Prof. Dr. Silke Sinning (Vorsitzende des Verbandsaus-schusses für Frauen- und Mädchenfußball) und Carsten Well (Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses) in Abstimmung mit dem Präsidium des Hessischen Fußball-Verbandes im Rahmen einer Telefonkonferenz am heutigen Nachmittag.

„Alle Institutionen, Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und somit vor allem die älteren und gesundheitlich belasteten Mitbürgerinnen und Mitbürger so gut wie möglich zu schützen sowie damit die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems zu unterstützen. Der Hessische Fußball-Verband hat sich zu dieser drastischen Maßnahme entschieden, um konsequent im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung handeln. Uns ist durchaus bewusst, dass dies einige organisatorische Umstände mit sich bringen wird und wir bauen dabei auf das Verständnis unserer hessischen Fußball-Familie. Wir hoffen, dass wir nach der genannten Zeitspanne die Saison mit Hilfe von Nachholspielen regulär zu Ende bringen können“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Über aktuelle Entwicklungen zum Thema Coronavirus informiert der Hessische Fußball-Verband in dieser Rubrik auf der Verbandswebsite.

Der WFV trauert um Otto Pfaff

Am Freitag erreichte uns die traurige Nachricht vom Tode unseres langjährigen Mitglieds Otto Pfaff, der am Donnerstag, 07.11.19 im Alter von 77 Jahren verstarb. Otto war nicht nur Ehrenmitglied mit 65 Jahren Vereinstreue, sondern auch die gute Seele des Vereins. Von 2005 bis 2006 leitete er sogar den Verein als 1. Vorsitzender. 2013 legte er aus gesundheitlichen Gründen, nach über 40 Jahren, das Amt des Platzwartes nieder. Jedoch besuchte er danach noch ab und an Heimspiele des WFV ehe er sich ganz zurückzog.  

 

Er wird uns stets in guter Erinnerung bleiben.

 

† Ruhe in Frieden, Otto †

 

WFV in neuem Outfit

Im neuenTrikotsatz präsentieren sich die Spieler des Weilburger FV 1919.

WFV-Präsi S. Schmidt bedankte sich bei Herrn Thomas Geisel Inhaber der Firma PREMIUM CAR SOLUTION in Weilburg.

Die Kfz-Meisterwerkstatt befindet sich in der Frankfurter Str. 59a, neben der Esso-Tankstelle. Danke Thomas.

Da sind sie. Die neuen Shirts des WFV! 
Unser Dank gilt der Weilburger Taxi GmbH für das Sponsoring. 

Patrick Schulz, Geschäftsführer des Taxi-Unternehmens, überreicht die Shirts dem 1. Vorsitzenden S. Schmidt. 

 

 

 

Jubiläum ganz groß gefeiert

Weilburger FV 1919 begeht 100-jähriges Bestehen / Neue Mannschaft freut sich auf die Saison

Der Stolz des Vereins. Präsi S. Schmidt präsentierte das neue Team des WFV für die Saison 2019/20.
Michelle Schmidt überraschte ihren Vater mit einer Rede und einem kleinen Präsentkorb. "Ich wollte einfach nur mal Danke sagen".

WEILBURG. Mit einem großen Fest haben die Mitglieder des
Weilburger Fußballvereins 1919 (WFV) im Komödienbau das 100-jährige Bestehen des Vereins gefeiert.
Aber auch das Wirken des
Vorsitzenden Sascha Schmidt
wurde in besonderem Maß
gewürdigt. Den rührendsten
Moment des Abends bescherte ihm jedoch seine Tochter Michelle. „Ich will dir Danke sagen, dass du nie aufgegeben hast, dass du wieder eine Mannschaft präsentierst, wir sind froh, dass es dich gibt“, sagte sie. Als Schmidt ein Exemplar der Chronik in den Händen gehalten hat, habe er Tränen in den Augen gehabt. Mit der Erstellung und Recherche habe er sich zahllose Nächte um die Ohren geschlagen.
„Ich bin stolz auf dich, Papa“, sagte Michelle.

Sascha Schmidt, 1. Vorsitzender des WFV, erntete für seine Rede "Standing Ovations".

" Der Verein hat zwar kein Geld, aber vielwichtiger ist, dass
der WFV keine Schulden hat ", so Sascha Schmidt,  1. Vorsitzender des Weilburger FV 1919.

Er selbst sei in den 80er Jahren dem Verein zum ersten Mal nahegekom-men, sagte der Vorsitzende. Verletzungen hätten ihn zum Aufhören gezwungen und so habe er den
Verein und seine Strukturen näher kennengelernt. „Schon zu dieser Zeit war der einst so erfolgreiche Traditionsverein
ein Schatten seiner selbst“, erinnerte sich Schmidt. Er habe sich aus dem Geschehen zurückgezogen, bis ihn 2010 ein paar damalige Spieler baten, den Verein zu retten. „Ich hatte das Ziel, den Verein schuldenfrei zu bekommen, den Spielbe trieb zu sichern und den Verein somit ins Jubiläum zu retten.“ Genau dort seien sie angekommen und für die neue Saison wird wieder eine Mannschaft gestellt.  Ziel müsse es sein, sich keiner Spielgemeinschaft anzuschließen, sondern eher eine eigene Spielgemeinschaft zu gründen. Auch im Bereich Jugend müsse ein Neustart erfolgen. Dazu bräuchten sie ehrenamtliche Helfer, Ideengeber, Unterstützer und einen eigenen Platz. Denn das Thema Stadion sei ein sehr leidiges Thema, welchem sich dringend angenommen werden sollte.

Schirmherr und Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch.

Der WFV habe Weilburg auch eine Identität in den 100 Jahren gegeben, sagte Bürgermeister Johannes Hanisch (CDU) als Schirmherr.

In dieser Zeit sei sportlich viel los gewesen, es habe auch immer Höhen und Tiefen gegeben, und die werde es wohl auch
in Zukunft geben.

„Es braucht Menschen, die an den Sport
und den Verein glauben, denn ohne sie würde es den Verein nicht mehr geben“, sagte Hanisch.

Ralf Viktor, Schatzmeister des DFB, überreicht S. Schmidt die Ehrenplakete des Deutschen Fussball Bund.

Ralf Viktora, Schatzmeister
des Hessischen Fußball-Verbandes,
hatte eine Anerkennungsplakette
im Gepäck und
gratulierte zum runden Geburtstag.
Es gehöre viel Mut
und Ehrgeiz dazu, einen Verein
zu führen. Vor 100 Jahren
hätten 39 Fußballbegeisterte
den Grundstein in Weilburg
für dieses Jubiläum gelegt,
sagte Karl-Heinz Stoll in Vertretung
des Landrats. Es habe
turbulente Aufstiege, Abstiege
und einen Neuanfang gegeben. „Das Mädchen für alles“, nannte Günther Habel, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Limburg-Weilburg, den Vorsitzenden. Der Verein sei gut gerüstet für die Zukunft. „Sascha Schmidt hat den Verein am Leben gehalten, wobei die Vereinsarbeit immer schwieriger wird“, sagte Jörn Metzler, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses. Schmidt stellte auch die neue Chronik „100 Jahre Weilburger FV 1919“ vor. Sie kann zum Preis von 12,50 Euro erworben werden.

Der Vorstand des WFV im Jubiläumsjahr 2019

hinten li.: Sascha Schmidt, Reiner Horn, Ronny Kehrer, Hans Dobranz, Stefan Roos, Michael Balzer. vorne li.: Nicole Schmidt, Michelle Schmidt. Es fehlt Patrick Kirste.

Am Abend des 16.03.2019 fand in unserem Vereinslokal „Bürgerhof Weilburg“ die diesjährige Jahreshauptversammlung des Weilburger Fußballvereins 1919 e.V. statt.

 

Auf der gut besuchten Veranstaltung wurden Ronny Kehrer als 2. Vorsitzender ebenso wie Stefan Roos als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt.

 

Neu im Vorstand sind die Beisitzer Michelle Schmidt (Datenschutzbeauftragte) sowie Reiner Horn (Finanzwesen), komplettiert wird das ganze vom neuen 2.Kassenprüfer Michael Balzer.

 

Vorsitzender Sascha Schmidt begrüßte Altbürgermeister Hans-Peter Schick, er wird dem neu gegründeten Festausschuss zur Hundertjahrfeier angehören und mit seinem Wissen unterstützen.

Nach dem Schlusswort des Vorsitzenden saßen die Mitglieder noch einige Zeit bei leckeren Speisen und Getränken zusammen.

100 Jahre WFV

Rechtzeitig zum Festkommers am 15.06.19 wird auch die Chronik des Vereins fertig.

 

Beim Erstellen dieser Chronik haben Sascha Schmidt mit Bildmaterial, Zeitungsartikel, alten Chroniken und Anekdoten folgende Personen unterstütz: Christian Schimko, Rudi Paulus, RudiMorawetz, Rudolf Schlicht, Susanne Wirth, Reiner Horn,

Rolf Schneiderhöhn, Markus Buff,

Jürgen Studtmann, Stefan Roos,
Horst Fischer, Karl Löhr, Hans Dobranz, das Vereinsregistergericht Limburg und der Geschichtsverein Weilburg.

Nicht zu vergessen, unser 2. Vorsitzender Ronny Kehrer, welcher für die Grafik und Werbeanzeigen zuständig war.
Am 14.01.19 entstanden die ersten Worte in dieser Chronik, fast 29.000 Wörter später, am 03.06.19 war es dann geschafft.

Die Chronik wird im Stephanus Werk in Weilburg gedruckt.

Ins Jubiläum in neuem Glanze

Anlässlich seines 100 jährigen Jubiläums schenkt der Vorstand seinem Verein ein neues Vereinswappen, welches den ungekrönten Löwen von Nassau zeigt.

Im Jubiläumsjahr ist im Wappen noch die Zahl 100, umrandet von einem offenen Lorberkranz zu sehen.

Dieses Wappen erstellte der Grafiker  Emre Odabasi, aus Weilburg/Kubach.

 

Integration auch beim WFV

Kreisfußballwart Jörn Metzler (l.) überreicht dem WFV-Vorsitzenden Sascha Schmidt den Förderbescheid.

500 Euro gab es auch für den FV Weilburg. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Kreisfußballwart Jörn Metzler an den Vorsitzenden Sascha Schmidt. Der C-Ligist setzt sich wie viele andere Vereine im Fußballkreis Limburg-Weilburg in der Integration von Flüchtlingen ein. Die "Egidius-Braun-Stiftung" hat eigens dafür einen großzügigen Förderungstopf eingerichtet, aus dem bereits rund 20 heimische Clubs bedacht worden sind. Beim WFV kickt derzeit ein junger Spieler aus Gambia, zwei weitere Pässe sind beantragt. Wie Sascha Schmidt berichtete, hat der Traditionsverein das Glück, mit seinem Kapitän Patrick Link einen examinierten Erzieher in seinen Reihen zu haben, der bei der Integrationsarbeit ein wichtiger Helfer ist.

Partner & Sponsoren

Ein Verein lebt durch die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren. Das ist auch bei Weilburger FV 1919 e.V. nicht anders. Wir suchen weiterhin nach Unterstützung für unseren Verein. Lernen Sie unsere Partner kennen und erfahren Sie, wie Sie Sponsor werden können. Mehr dazu auf der Seite Partner & Sponsoren.

Vereinsanschrift

Weilburger FV 1919 e.V.
c/o Sudetenstr. 13
35781 Weilburg
Telefon: 06471/373073 06471/373073
Mobiltelefon: 015253904882
Fax:
E-Mail-Adresse: